Einsatzgebiet

KFZ-Gutachter
In Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen ist die größte Nachbarstadt im Einsatzgebiet. 266.199 Menschen leben hier auf knapp 105 Quadratkilometern, verteilt auf 18 Stadtteile. Vom Büro an der Gladbecker Straße sind es rund sieben Kilometer Luftlinie, über die A42 liegt Gelsenkirchen genau eine Anschlussstelle weiter. SI Gutachten kommt zu Ihnen, egal ob nach Scholven im Norden oder nach Rotthausen im Süden.

Die Stadt

Drei Autobahnen durch eine Stadt.

Drei Autobahnen zerschneiden das Stadtgebiet, und das prägt den Verkehr stärker als in den meisten Ruhrgebietsstädten.

Die A42, der Emscherschnellweg, läuft von West nach Ost mitten durch die Stadt. Vier Anschlussstellen liegen im Stadtgebiet, nämlich Heßler, Gelsenkirchen-Zentrum, Schalke und Bismarck.

Im Norden verläuft die A2. Sie ist die Fernverbindung zwischen Ruhrgebiet, Hannover und Berlin und trägt entsprechend viel Güterverkehr. Der Zugang erfolgt über die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer.

Dazu kommt die A52 mit den Anschlussstellen Buer-West, Scholven und Hassel, die den Norden mit Marl und Richtung Düsseldorf verbindet.

Neun Anschlussstellen auf drei Autobahnen bedeuten viel Verkehr, der weder in Gelsenkirchen startet noch dort endet. Genau dieser Durchgangsverkehr erzeugt einen Teil der Schäden, die hier begutachtet werden.

266.199
Einwohner
18
Stadtteile
9
Anschlussstellen im Stadtgebiet
Abdeckung

Norden und Süden sind zwei Städte.

Gelsenkirchen ist flächenmäßig groß und zerfällt in zwei Hälften, die sich deutlich unterscheiden. Südlich des Rhein-Herne-Kanals liegen Altstadt, Neustadt, Schalke, Schalke-Nord, Bismarck, Bulmke-Hüllen, Heßler, Feldmark, Ückendorf und Rotthausen. Nördlich davon folgen Buer, Erle, Resse, Resser Mark, Horst, Beckhausen, Hassel und Scholven.

Der Süden ist dichter bebaut, älter und enger, dort überwiegen Park- und Rangierschäden. Der Norden um Buer ist weitläufiger, hat mehr Einfamilienhausgebiete und breitere Straßen, dafür höhere Geschwindigkeiten auf den Verbindungsstraßen.

Begutachtet wird in allen 18 Stadtteilen. Die Anfahrt unterscheidet sich, der Ablauf nicht.

Typische Fälle

Welche Schäden hier typisch sind.

Auffahrunfälle im stockenden Verkehr der A42 zwischen Heßler und Bismarck, wo sich der Berufsverkehr regelmäßig zurückstaut.

Unfälle mit Lastwagen auf der A2, häufig beim Spurwechsel oder im Stauende.

Unfälle mit Fahrzeugen aus dem Ausland, die über die A2 quer durch Deutschland fahren.

Auffahr- und Abbiegeschäden auf den großen Ausfallstraßen zwischen Innenstadt und Buer.

Park- und Rangierschäden in den dicht bebauten Vierteln von Schalke, Ückendorf und Bulmke-Hüllen.

Schäden durch aufgewirbelte Steine und Teile auf den Autobahnabschnitten mit Baustellen, die es hier fast durchgehend gibt.

Lastwagen

Warum ein Lkw-Unfall anders ist.

Ein Unfall mit einem Lastwagen ist kein größerer Pkw-Unfall, sondern ein anderer Fall. Der Unterschied beginnt bei der Höhe.

Lastwagen bauen höher, und der Anstoß trifft deshalb oft oberhalb der Zone, die am Pkw für Aufprallenergie vorgesehen ist. Von außen sieht das manchmal nach einem eingedrückten Blech aus, während dahinter Längsträger, Querträger oder die Anbindung der Motorhaube betroffen sind.

Für das Gutachten heißt das: Die Höhe der Schadensspur wird gemessen und mit dem Unterfahrschutz oder dem Stoßfänger des Lastwagens abgeglichen. Passt beides zusammen, ist der Unfallhergang belegt. Passt es nicht, kommt die Frage nach einem anderen Hergang auf, und darauf muss ein Gutachten eine Antwort geben können.

Zweiter Punkt: Bei Lastwagen steht hinter dem Fahrer fast immer ein Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung oder ein spezialisierter Versicherer. Die Gegenseite ist also besser vorbereitet als bei einem gewöhnlichen Blechschaden.

Grüne Karte

Wenn der Gegner nicht in Deutschland versichert ist.

Die A2 ist eine der wichtigsten Ost-West-Achsen Deutschlands, und ein erheblicher Teil der Fahrzeuge dort ist nicht in Deutschland zugelassen. Wenn es kracht, stehen sich plötzlich zwei Rechtssysteme gegenüber.

Für diesen Fall gibt es eine feste Anlaufstelle, nämlich das Deutsche Büro Grüne Karte e. V. Es ermittelt, welcher Versicherer den Schaden in Deutschland bearbeitet, und benennt einen Schadenregulierungsbeauftragten. Sie verhandeln also nicht mit einem Büro in Polen, Rumänien oder Litauen, sondern mit einer Stelle hier.

Was Sie dafür brauchen, sammeln Sie am besten schon an der Unfallstelle. Vollständiges Kennzeichen mit Nationalitätszeichen, Fahrzeugtyp, Name des Fahrers, Firmenaufschrift und ein Foto der Versicherungsunterlagen, falls vorhanden. Ohne diese Angaben dauert die Zuordnung deutlich länger.

Am Gutachten selbst ändert sich nichts. Es wird geschrieben wie bei jedem anderen Haftpflichtschaden, nur dass der Empfänger ein anderer ist.

Zuerst

Was Sie in Gelsenkirchen zuerst tun sollten.

01

Rufen Sie die Polizei, wenn ein Lastwagen oder ein ausländisches Fahrzeug beteiligt ist. Ein polizeiliches Protokoll erspart später die Diskussion darüber, wer überhaupt beteiligt war.

02

Fotografieren Sie beim Lkw zusätzlich das Heck mit Unterfahrschutz und die Firmenaufschrift. Beides ist für die Zuordnung wichtiger als eine weitere Aufnahme des eigenen Schadens.

03

Notieren Sie bei einem ausländischen Fahrzeug das Nationalitätszeichen mit, nicht nur die Zahlen- und Buchstabenfolge.

04

Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht lesen können. Formulare in einer fremden Sprache gehören fotografiert, nicht unterzeichnet.

05

Rufen Sie an, bevor das Fahrzeug abgeschleppt oder repariert wird, damit die Aufnahme im Ausgangszustand erfolgt.

Aus der Praxis

Stauende auf der A2.

Ein Fall, wie er auf der A2 regelmäßig vorkommt: Stauende hinter einer Baustelle, ein Pkw steht, ein Sattelzug bremst zu spät und schiebt ihn auf das Fahrzeug davor. Personenschaden gering, Sachschaden hoch, Fahrzeug nicht mehr fahrbereit.

Hier kommen drei Punkte zusammen, die einzeln je für sich schon aufwendig sind. Der Heckschaden stammt vom Lastwagen und liegt hoch, der Frontschaden entstand durch das Aufschieben, und das Fahrzeug muss geräumt werden, bevor überhaupt jemand darauf schauen kann.

Deshalb wird in solchen Fällen am Verwahrplatz oder in der Werkstatt begutachtet, mit getrennter Aufnahme von Front und Heck und mit Messung der Anstoßhöhen. Die Reihenfolge des Geschehens ergibt sich aus den Spuren, nicht aus der Erinnerung der Beteiligten.

Ohne Gegner

Schäden, für die niemand geradesteht.

Nicht jeder Schaden auf der Autobahn hat einen Unfallgegner. Auf den Gelsenkirchener Abschnitten der A2 und der A42 wird seit Jahren fast durchgehend gebaut, und dabei entstehen Schäden, für die zunächst niemand geradesteht.

Typisch sind Steinschlag in der Frontscheibe, Lackschäden durch aufgewirbelten Splitt und Felgenschäden an provisorischen Fahrbahnübergängen. Der Straßenbaulastträger haftet dafür nur, wenn ihm eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht nachzuweisen ist, etwa eine fehlende Beschilderung oder eine erkennbar mangelhafte Absicherung. Dieser Nachweis gelingt selten.

Bleibt die eigene Kaskoversicherung. Die Teilkasko trägt Glasschäden, für Lack- und Felgenschäden braucht es in der Regel Vollkasko. Ob sich die Meldung rechnet, hängt an Selbstbeteiligung und Schadenfreiheitsklasse, und genau dafür ist die Schadenshöhe die erste Zahl, die auf dem Tisch liegen muss.

Gegenseite

Ein Prüfbericht ist kein Gutachten.

Ein Punkt, der bei Gelsenkirchener Fällen häufiger auftaucht als anderswo: Die gegnerische Versicherung sitzt oft nicht in der Nähe, sondern irgendwo in Deutschland oder im Ausland, und schickt einen eigenen Prüfdienst.

Dieser Prüfbericht ist kein Gutachten. Er wird im Auftrag der Gegenseite erstellt, enthält meist keine Wertminderung, keine Wiederbeschaffungsdauer und keine Restwertermittlung mit nachvollziehbaren Angeboten. Für die Versicherung reicht das, für Ihre Ansprüche nicht.

Bei einem unverschuldeten Unfall trägt die gegnerische Haftpflicht die Kosten des eigenen Sachverständigen. Sie müssen sich also nicht zwischen beidem entscheiden, sondern haben Anspruch auf ein eigenes Gutachten, solange der Schaden über der Bagatellgrenze liegt.

Gefragt

Was hier am häufigsten gebraucht wird.

Anfahrt

Eine Anschlussstelle weiter.

Von Essen-Altenessen nach Gelsenkirchen führt der kürzeste Weg über die A42. Die Anschlussstelle Essen-Altenessen und die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Heßler liegen direkt nebeneinander, dazwischen liegt nur die Stadtgrenze.

Für die Innenstadt, Schalke, Ückendorf und Rotthausen bedeutet das eine Anfahrt von rund zwanzig Minuten. Für Buer, Hassel und Scholven im Norden kommen etwa zehn Minuten dazu.

Der Termin wird am Telefon festgelegt, die Aufnahme am Fahrzeug dauert zwanzig bis fünfundvierzig Minuten. Bei Beteiligung eines Lastwagens oder eines ausländischen Fahrzeugs wird mehr dokumentiert, entsprechend länger dauert es vor Ort.

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Häufige Fragen

Fragen aus Gelsenkirchen.

Umgebung

Auch für die Nachbarschaft.

Gelsenkirchen grenzt im Süden direkt an Essen, mit Rotthausen und Ückendorf an die Essener Stadtteile Kray und Katernberg. Im Westen liegt Bottrop, im Südosten Bochum. Wer dort wohnt oder dort einen Schaden hat, ruft genauso an.

Schaden in Gelsenkirchen?
Rufen Sie an.

Von Buer bis Rotthausen, die Aufnahme findet dort statt, wo das Fahrzeug steht.